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Start für das Zero Waste Lab

Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH startet das „Zero Waste Lab“, einen Think Tank zum Thema Abfallvermeidung und Sauberkeit. Er unterstützt die Stadt Frankfurt bei ihrem Bestreben, Zero Waste City zu werden.

Von Oktober an können engagierte Frankfurter:innen auf der Internetseite Externer Link zu www.zerowaste-lab.de ihre Anregungen und Ideen zum Vermeiden von Abfall einreichen. Zudem dient dieses Laboratorium dazu, bereits vorhandenes ehrenamtliches Engagement zum Thema Sauberkeit unter einem Dach zu vernetzen.

Klima-und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig: „Wir können bei uns selbst beginnen und jeden Tag unser Verhalten neu hinterfragen: Wo kann ich auf unnötige Verpackung verzichten, brauche ich eine Plastiktüte für meinen Einkauf, muss ich Obst und Gemüse wegwerfen, weil es ein paar braune Stellen hat? Abfallvermeidung ist auch Ressourcenschonung. Mit ihrem Beitritt zum Netzwerk der „Zero Waste Cities Europe“ hat sich die Stadt Frankfurt verpflichtet, die Menge des Restabfalls pro Kopf bis zum Jahr 2035 von derzeit 205 auf 120 Kilogramm zu reduzieren. Es ist Zeit, dass wir uns als Gesellschaft auf den Weg machen.“

Benjamin Scheffler, FES-Geschäftsführer: „Mit einem digitalen Beteiligungslabor schaffen wir eine nachhaltige Struktur, um Frankfurterinnen und Frankfurter bei der Umsetzung ihrer Ideen zur Abfallvermeidung zu unterstützen. In Verbindung mit unserem großen Pool an Freiwilligen können wir als städtisches Entsorgungsunternehmen viel für die Stadt Frankfurt erreichen.“

Neben FES, die als Sponsor und Koordinator des Labs auftritt, sind Vertreter der Stadt Frankfurt, des Instituts für sozialökologische Forschung (ISOE), der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, der Frankfurt University of Applied Sciences, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt Rhein-Main und weitere Mitglieder der Zero-Waste-Szene aus Frankfurt dabei.

Als Beratergremium prüfen sie Vorschläge auf ihre Alltagstauglichkeit, stellen Kontakte und Verbindungen her, zeigen Perspektiven auf und leisten so wichtigen Anschub für Fortschritt.

Lukas Sattlegger (ISOE): „Ich bin überzeugt, dass eine Zero Waste-Zukunft nicht ohne die konsequente Einbindung von Alltagsakteuren und ihren Praktiken und Perspektiven erreicht werden kann.“

Johanna Roos, Projektleiterin Bürgerengagement der Stiftung Polytechnische Gesellschaft: „Frankfurt zu einer nachhaltigeren Stadt zu machen, gelingt nur, wenn sich möglichst viele Menschen und Institutionen dieser Herausforderung gemeinsam annehmen.“

Auf dem Weg zur Zero Waste City steuert FES bereits das Mehrwegsystem #MainBecher, das Online-Magazin „Recyclist“, 400 ehrenamtliche Sauberkeitspatinnen und -paten, das Projekt reYOUrS zur Wiederverwendung von Elektroaltgeräten sowie diverse weitere Initiativen und Programme zur Abfallvermeidung bei.