

FES-Winterdienstfahrzeuge machen Pause
Milde Temperaturen zum offiziellen Abschluss der Winterdienstsaison am 31.03.2026
Die Winterdienstsaison 2025/2026 hat es in sich gehabt. 12 Zentimeter Schnee (so viel wie seit 2013 nicht mehr), Eis, überfrierende Nässe - Die Mitarbeitenden im Winterdienst der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH waren in dieser Saison deutlich mehr im Einsatz als in der Vorjahressaison. Insgesamt rückten die Teams zu 23 Volleinsätzen und fünf Teileinsätzen aus. In der vorangegangenen Winterdienstsaison waren es vier Voll- und 13 Teileinsätze.
Unter einem Teileinsatz versteht man, wenn es örtlich begrenzt in einem Teil des Stadtgebietes zu Schnee und Glätte kommt oder im gesamten Stadtgebiet an glätterelevanten Stellen, aber nicht flächendeckend. Bei einem Volleinsatz ist das gesamte Einsatzgebiet betroffen.
In der zu Ende gehenden Saison wurden 2.771 Tonnen Salz, 1.367.738 Liter Lauge, 1.035 Tonnen Salz-Split-Gemisch und 8,2 Tonnen Schnee- und Eisfrei verwendet. Bei Schnee- und Eisfrei handelt es sich um ein Gemisch, das vornehmlich auf Brücken eingesetzt wird und die Bausubstanz nicht angreift.
FES-Winterdienstleiter Christoph Rembow ist zufrieden mit der zu Ende gehenden Saison: “Bei der Verwendung von Streumitteln ist es unser Anspruch, so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig zu verwenden. Manchmal verändert sich die Wetterlage innerhalb weniger Stunden. Dennoch geben wir immer alles, damit die Bürgerinnen und Bürger sicher an ihr Ziel kommen.”
FES-Winterdienst technisch auf dem neuesten Stand
Zum ersten Mal war in der zu Ende gehenden Saison ein Streufahrzeug im Einsatz, das nicht nur Salz und Sole (FS30) zusammen, sondern auch reine Sole (FS100) ausbringen kann. So ist der FES-Winterdienst mit diesem Kombinationsaufbau auf alle Wettersituationen vorbereitet und trägt zum Umweltschutz bei. Reine Sole kann bei Reifglätte und überfrierender Nässe sowie bei Präventiveinsätzen verwendet werden. Gleichzeitig kann bei Schneefall die richtige Menge Streusalz in Verbindung mit Sole ausgebracht werden. Insgesamt hat der Aufbau ein Fassungsvermögen von sechs Tonnen Salz und 2.200 Liter Sole. Der Test war erfolgreich – noch in diesem Jahr sollen sechs weitere dieser Kombi-Streufahrzeuge folgen.
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