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Gehölzschnitt

Sauber gestutzte Hecken und ordentliche Sträucher zeichnen jeden Garten als anständig und ansehnlich aus. Neben der ästhetischen Befriedigung, die gepflegte Grünflächen uns geben, bieten diese aber auch zahlreichen Tierarten ein zu Hause. Dieses wunderschöne Zusammenspiel aus lebendiger Natur und strukturierter Gestaltung macht jede Grünfläche - sei sie im Garten ihres Grundstücks oder im öffentlichen Raum - besonders schützenswert und pflegebedürftig. Um den Anforderungen der schutzbedürftigen Tiere und dem menschlichen Wunsch nach einem gepflegten Umfeld gerecht zu werden, tragen Einrichtungen und Privatpersonen per Gesetz große Verantwortung.

Artenschutzbestimmungen

Generell sind - laut Bundesartenschutzverordnung - tatsächliche und potentielle Lebens- und Fortpflanzungsstätten u.a. aller in Deutschland beheimateten Brutvögel und Zauneidechsen zu schützen und zu erhalten. Hecken und Sträucher fallen unter diese Definition. Folglich muss vor jedem Heckenschnitt sichergestellt werden, dass kein Vogelnest in der Hecke vorhanden ist und die Vögel nicht beim Brüten gestört werden. Sollte dies doch der Fall sein, darf die Hecke nicht beschnitten werden, bis das Nest verlassen wird, was meist ab Oktober der Fall ist. Zauneidechsen müssen vorher in einen anderen geeigneten Lebensraum umgesiedelt werden.

Naturschutzbestimmungen

Im Zeitraum vom 1. März bis zum 30. September gilt die naturschutzrechtliche Sperrzeit. Das bedeutet, es ist verboten, Hecken, Bäume, Gebüsche und andere Gehölze zu roden, abzuschneiden, auf Stock zu setzen oder auf andere Weise zu beseitigen. Gibt es für das Gebiet einer Gemeinde oder Stadt eine Gehölzschutzsatzung, so unterliegt das Gehölz dem Schutz der örtlichen Satzung und deren Bestimmungen sind zusätzlich zu denen des Naturschutzgesetztes zu beachten.

Ausnahmefälle

Für die o.g. Bestimmungen gelten folgende Ausnahmefälle: 

  • schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des jährlichen Zuwachses der Pflanzen
  • Eingriffe im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, aber nur, wenn Gefahr im Verzug ist und die Verkehrssicherheit nicht anders herzustellen ist
  • Maßnahmen, die behördlich zugelassen sind, wenn sie im allgemeinen Interesse und nicht auf andere Weise oder zu anderer Zeit durchgeführt werden können
  • nach erfolgreichem Antrag auf Ausnahme oder Befreiung von den Verboten bei der zuständigen Behörde

Was wir für Sie tun können

Unser Tochterunternehmen, die FFR GmbH, leistet für Sie und Ihre ästhetischen Wünsche ordentliche Arbeit. Ob als Einfassung, als natürliche Grundstücksgrenze oder einfacher Sichtschutz vor lästigen Blicken – sie stutzt Ihre Hecke fachgerecht und befreit den Fuß von Unkraut, damit die Hecke gesund bleibt und ihre Nährstoffe aus dem Boden nutzen kann. Das anfallende Schnittgut nimmt sie Ihnen selbstverständlich auch gern ab!


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