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Baumpflege

„Jeder Baum gehört irgendjemandem“ – dieser Satz gilt in Deutschland. Sei es im Wald, in einem Park oder auf ihrem Grundstück, man kann davon ausgehen, dass jeder Schaden, der von einem Baum ausgeht, auf eine bestimmte Einrichtung oder Person zurückgeführt werden kann. Privatleute sind davon auch betroffen. Darum ist es besonders wichtig, auf die Beschaffenheit der Bäume auf dem eigenen Grundstück oder im Privatgarten acht zu geben. Für jeden „Baumbesitzer“ gilt die Pflicht, im zumutbaren Rahmen dafür Sorge zu tragen, dass vom eigenen Baum keine Gefahr für Dritte oder den Verkehr im Allgemeinen ausgeht. Dahinter stecken bindende gesetzliche Regelungen. Jeder Baum sollte deshalb immer wieder Kontrollen unterzogen werden.

Häufigkeit der Kontrollen

Prinzipiell gibt es keine gesetzlichen Vorschriften dafür, wie häufig ein Baum im Jahr kontrolliert werden muss. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln aus dem Jahr 2010 besagt bspw., dass eine statische Regelmäßigkeit in der Kontrolle der Individualität des einzelnen Baums nicht gerecht werden kann. Da jeder Baum ein Unikat und darüber hinaus unterschiedlichen arttypischen Belastungen ausgesetzt ist, sollte die Häufigkeit der Kontrollen an den jeweiligen Baum angepasst werden. Diese Einschätzung erfordert ein geschultes Auge und reichlich Erfahrung.

Was vor jedem Eingriff vom Eigentümer zu beachten ist

Nach dem neuen Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) von 2010 zählt jeder Garten als eine gärtnerisch genutzte Grundfläche und unterliegt als solche bestimmten Vorschriften. Zunächst muss geklärt werden, ob es in der jeweiligen Gemeinde eine Baumschutzsatzung gibt. Das örtliche Bauamt, Grünflächenamt oder Bürgerbüro kann hier Auskunft geben. Liegt eine Baumschutzsatzung zu Grunde, muss diese beachtet werden. Wenn demnach z.B. der Baum zu einem geschützten Biotop oder einem geschützten Landschaftsbestandteil gehört stellt jeder Akt der Beschneidung oder Fällung einen genehmigungspflichtigen Eingriff dar, der nicht ohne Zustimmung der entsprechenden Stellen durchgeführt werden darf.

Verkehrssicherungspflicht

Hinter diesem Begriff steckt das Gebot für Baumbesitzer, alle nötigen und zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, einer Gefahr, die vom Baum für Verkehr oder Personen ausgehen könnte, vorzubeugen. Um dies zu gewährleisten, könnten diverse Maßnahmen notwendig sein. Ein Baumeigentümer sollte deshalb stets folgende Fragen beantworten können:

  • Ist der Baum beschädigt oder von Krankheiten befallen?
  • Ist der Baum statisch stabil?
  • Ist die Krone dahingehend gesichert, windbedingten Schwingungen standzuhalten?
  • Befindet sich Totholz im Baum?
  • Gilt der Baum an sich schon als gefährlich und sollte gefällt werden?

Im Schadensfall ist man in der Regel auf der sicheren Seite, wenn man nachweisen kann, seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen zu sein. Der beste und einfachste Nachweis dafür ist, wenn man für regelmäßige Kontrollen und nötige Maßnahmen Fachkräfte beauftragt hat.


Leistungen der FFR

Unser Tochterunternehmen, die FFR GmbH, bietet Ihnen vollumfänglichen Service in Sachen Baumpflege. Sie stehen für Sie bereit, die unbedingt nötigen Kontrollen am Baum durchzuführen und diesen mit der nötigen Erfahrung unter jenen Aspekten einzuschätzen die Ihnen schnell zum Verhängnis werden können: Verkehrssicherheit, mögliche Schäden, Vitalität, Statik und die Eventualität eines Krankheitsfalls. Dabei werden sie fachmännisch zu Sicherungs- und Pflegemaßnahmen beraten, denen die Richtlinien der FLL-ZTV Baum-StB zugrunde liegen. Wenn sie Ihren Baum ausgelichtet oder eingekürzt brauchen, übernimmt sie das für Sie. Hat ein Sturm Totholz verursacht, dass gefährlich im Geäst verheddert nur darauf wartet, herabzustürzen? Sie klettert rauf und entfernt es. Und auch in dem Fall, dass ein für das Umfeld gefährlicher Baum gefällt werden muss, sind sie bereit.


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