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Die Geschichte der FES GmbH

Seit der Gründung 1996 aus dem Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung haben wir uns zum führenden Komplettdienstleister für Entsorgung und Reinigung in der Rhein-Main-Region entwickelt. Aber geräumt, gereinigt und entsorgt wurde in Frankfurt schon viel früher.

Im 19. Jahrhundert

Der Müll wird zur kommunalen Aufgabe

1855 Die Stadt Frankfurt erteilt den Bauern erste Aufträge zur Abfuhr des Unrats.
1873 Das städtische Fuhramt nimmt am 1. April seinen Betrieb auf. Mit einem stadteigenen Fuhrpark erledigt es von nun an die Abfuhr des Haus- und Straßenkehrichts. Als Transportmittel dienen Pferdefuhrwerke.
1888 Die Stadt beschäftigt bei der Straßenreinigung sieben Aufseher, acht Abteilungsführer, 108 Straßenkehrer und 37 Straßenwärter.
1889 Die Stadt Frankfurt am Main erwirbt den Luisenhof – den späteren Hauptstandort der FES.

Ins 20. Jahrhundert

Große Maschinen und Recycling

1954 Das Stadtreinigungsamt wird ein eigenes Dezernat. Es setzt Kehr- und Müllfahrzeuge ein, die aus Wehrmachtsfahrzeugen umgebaut wurden. ​Der Luisenhof in Frankfurt-Bornheim dient als Betriebshof.
1965 Es entsteht mit dem neuen Stadtteil Nordweststadt das heutige Müllheizkraftwerk (damals: Abfallverbrennungsanlage), das ständig auf den neuesten Stand der Technik gebracht wird.
1986 Die Altpapiertonne wird flächendeckend im Stadtgebiet Frankfurt eingeführt.
1988 Die erste flächendeckende mobile Sonderabfall-Kleinmengen-Sammlung wird ins Leben gerufen.
1992 Die gelbe Tonne wird flächendeckend im Stadtgebiet Frankfurt eingeführt.
1994 Die Abfallverbrennungsanlage wird saniert.

FES

Ins neue Jahrtausend mit einer Public-private-Partnership

1995 Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES GmbH) wird aus dem Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung gegründet.
1996 Am 1. Januar nimmt die FES GmbH ihren operativen Betrieb auf.
1998 ​Das Familienunternehmen REMONDIS AG & Co. KG übernimmt von der Stadt Frankfurt 49 % der FES GmbH und wird zum Public-private-Partnership-Unternehmen (PPP). Die Biotonne wird flächendeckend im Stadtgebiet Frankfurt eingeführt.
1999 Die Bioabfallbehandlungsanlage nimmt ihren Betrieb auf.
2000 Die FES GmbH kauft die Abfallumladeanlage von der Rhein Main Abfall GmbH. Die Schlackeaufbereitungsanlage wird aus dem Frankfurter Osthafen an den Standort der Rhein-Main-Deponie in Flörsheim-Wicker verlegt. Die Flughafen Service GmbH (FSG GmbH) wird zur Entsorgung auf dem Gelände des Flughafens Frankfurt am Main gegründet.
2002 Das Logistikunternehmen FES Abfallmanagement und Service GmbH (FAS GmbH) wird als 100%ige Tochter der FES GmbH gegründet.
2003 Die modernste Altpapiersortieranlage Europas nimmt ihren Betrieb auf. Betreiber der Anlage ist die FES GmbH. Die FES GmbH übernimmt die Mehrheitsanteile der Frankfurter Fußwegreinigung Dr. Feiler und Co. oHG.
2004 Die Sanierung der Abfallverbrennungsanlage in der Nordweststadt im laufenden Betrieb beginnt. Die Anlage wird zum Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main.
2005 Die Schlackeaufbereitungsanlage wird umgebaut und optimiert.
2006 Die MHKW GmbH wird als Betreiber-Gesellschaft des Müllheizkraftwerks gegründet. Gesellschafter sind zu gleichen Teilen FES GmbH und Mainova AG. Die Frankfurter Fußwegreinigung Dr. Feiler und Co. oHG wird zur 100%igen Tochter der FES GmbH und übernimmt unter dem Namen FFR GmbH alle Reinigungsleistungen und den Winterdienst im Drittgeschäft. Die Gewerbeabfallsortieranlage nimmt im Frankfurter Osthafen ihren Betrieb auf.
2008 Die Schlackeaufbereitungsanlage wird modernisiert. Die FAS GmbH bezieht ihren neuen Niederlassungsstandort in der Ferdinand-Porsche-Straße 27.
2009 2009 Das FES-Servicecenter bezieht die neuen Räumlichkeiten auf dem Liebfrauenberg 52–54. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird das Müllheizkraftwerk am 18. September offiziell von der Oberbürgermeisterin Petra Roth wiedereröffnet. Die FFR GmbH erweitert ihr Einsatzgebiet auf Mainz und Wiesbaden und eröffnet eine Niederlassung in Wiesbaden.
2010 Die FES GmbH übernimmt die TRAPP GmbH – die Spezialistin für Akten- und Datenträgervernichtung.
2011 Auf der ehemaligen Hausmülldeponie Dreieich-Buchschlag entsteht die größte Fotovoltaikanlage Hessens. Betrieben wird die sie von der RMS Rhein Main Solarpark GmbH, einer Tochtergesellschaft der FES GmbH und der Stadtwerke Dreieich GmbH. Eine der größten Fotovoltaikanlagen in Frankfurt wird auf dem Dach der Bioabfallbehandlungsanlage der Rhein-Main Biokompost GmbH (RMB) errichtet, ebenso eine Kleinwindkraftanlage.
2012 Der Kofferraumservice wird um den Wertstoffhof Nord im Stadtteil Kalbach-Riedberg erweitert. Ein internes Demografiemanagement wird eingerichtet.
2013 Der Modellversuch „Wertstofftonne“ startet in Frankfurt am Main. Das neue Schadstoffzwischenlager wird in Betrieb genommen. Die Schlackeaufbereitungsanlage wird umgebaut und erweitert. Sie ist nun die modernste ihrer Art in Europa.
2014 Die betriebsnahe Kita wird auf dem Gelände der Betriebsstätte Weidenbornstraße eröffnet. Die TRAPP GmbH wird aufgelöst und geht in die FES GmbH über. TRAPP ist nun eine Marke der FES. Die FFR GmbH erweitert ihr Einsatzgebiet und eröffnet eine Niederlassung in Darmstadt.
2016 Die FES GmbH wird 20 Jahre alt. Die Tiefgarage in Frankfurt-Heddernheim wird saniert.
2017 Die RMB GmbH baut einen zweiten Fermenter und verdoppelt dadurch nahezu ihre Kapazität.

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