Viel Arbeit für den „Vielfraß“ auf Frankfurts Straßen

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig stellt Stadtmüllsauger vor

Er ist ein „Tausendsassa“, ein „Nimmersatt“ und vor allem eines: ein „Vielfraß“. Der Stadtmüllsauger von FES und der Frankfurter Sauberkeitskampagne #cleanffm. Das Gerät zur Straßenreinigung soll überall dort für Ordnung und Sauberkeit sorgen, wo es ein Besen nicht hinschafft und Kehrmaschinen nicht einsetzbar sind. Tatsächlich kann der Rüssel des Stadtmüllsaugers fast sämtliche Verschmutzungsarten aufnehmen: Papier, Karton, Getränkedosen, Glas- und Plastikflaschen, Metalldosen, Fäkalien, Laub, Abfall in Baumgittern, Holz-, Stahl- oder Aluspäne. Er kommt sogar mit kleinen Ritzen und Fugen im Kopfsteinpflaster klar und kann dort Glasscherben und vor allem Zigarettenkippen raussaugen.

„Achtlos weggeworfene Zigarettenkippen sind eines unser großen Abfallprobleme in der Stadt“, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am Montag bei der Vorstellung des Stadtsaugers am Montag in Frankfurts Apfelweinviertel Alt-Sachsenhausen. „Acht von zehn Zigaretten landen nicht im Müll, sondern in den Grünanlagen oder auf den Straßen. Sonne und Regen zersetzen sie, ihre giftigen Inhaltstoffe wie Nikotin, Blei, Arsen landen im Boden und im Wasser. Dort ist jede weggeworfene Zigarettenkippe eine Gefahr für Vögel und Fische.“ Sie erhoffe sich durch den Stadtsauger nicht nur ein sauberes Straßenbild, sondern auch „dass der Stadtsauger all denjenigen einen Impuls gibt, die achtlos Müll und Zigarettenkippen wegwerfen, ihr Verhalten zu ändern und umweltbewusster mit ihrer Stadt umgehen“, so die Dezernentin.

Künftig wird der Stadtmüllsauger weithin sichtbar sein durch das grüne Marken-Branding der Sauberkeitskampagne #cleanffm. Jeden Tag von 12.30 bis 20.30 Uhr ist der grüne Stadtsauger mit dem #cleanffm-Team von FES im Einsatz. Neben dem Apfelweinviertel in Alt-Sachsenhausen, der vielfrequentierten Haupteinkaufsstraße Zeil und der neuen Altstadt mit dem Römerberg wird man den Stadtmüllsauger auch auf den Wegen am Mainufer antreffen, aber auch auf zentralen Stadtteilstraßen wie der Königsteiner Straße in Höchst. Die Maschine wird mit einem Elektromotor betrieben und ist angenehm leise, ein Vorteil für den Einsatz auf repräsentativen Flächen und in sensibler Umgebung. Das Gerät kostete 20.000 Euro und wurde aus Mitteln der Sauberkeitskampagne #cleanffm finanziert, die von der Stadt Frankfurt und FES gemeinsam getragen wird. Hersteller des Stadtsaugers ist die belgische Firma „Glutton“. Glutton ist Englisch und bedeutet „Vielfraß“.

Pressekontakt: Susanne Schierwater, Dezernat Umwelt und Frauen, E-Mail: susanne.schierwater@stadt-frankfurt.de, Tel. 069/212-33362