Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie hier.

Straßenreiniger zeigen vollen Einsatz für die Fastnacht

Für die Frankfurter Straßenreinigung ist die Reinigung an den tollen Tagen eine Ehrensache. Viele Mitarbeiter freuen sich seit Wochen darauf.

Markus ist Leiter der FES-Betriebsstätte in Sachsenhausen und steuert zusammen mit dem Kollegen aus dem Bahnhofsviertel den Einsatz beim größten Fastnachtsumzug Hessens. „Der Zeitdruck ist natürlich da“, erzählt er. „In weniger als zwei Stunden muss alles sauber sein. Die Polizei will an dem Tag schnell den Verkehr wieder freigeben.“

Trotzdem sei dieser Tag etwas völlig anderes. „Die Menschen sind ausgelassen, fröhlich, wollen sich den Besen ausleihen und Fotos mit uns machen.“ Immer wieder komme es auch vor, dass feiernde Frankfurter sich mit den Straßenreinigern verbrüdern, ja sogar sie zum Tanzen auffordern. An keinem anderen Tag im Jahr ist der Kontakt zwischen den Frauen und Männern in Orange und den Frankfurter so eng wie an Fastnacht.

Zu Fastnacht bekommen die Feiernden zu sehen, was die Straßenreinigung zu leisten imstande ist. Zwischen acht und zehn Tonnen Müll werden in kürzester Zeit von der Straße geholt: mit großen und kleinen Kehrmaschinen oder ganz traditionell – mit dem Reisigbesen wird erst zusammengekehrt, direkt vor Ort im Sperrmüllwagen verpresst und schließlich abgefahren. Das alles passiert unter Extrembedingungen, denn so direkt nach dem Umzug sind noch Tausende auf Straßen und Gehwegen unterwegs.

Sachsenhausens Betriebsstättenleiter Markus ist gebürtiger Mainzer. Er liebt die Fastnacht. FES stellt in diesem Jahr das Prinzenpaar. Deren Wagen rollt wie immer am Ende des Zuges, auf den direkt die Straßenreiniger folgen. Unversehens haben die Tollitäten ein in Orange strahlendes Gefolge bekommen, das in der Welt des Karnevals wohl einzigartig sein dürfte.