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Reinigung an Fastnacht - Ehrensache für FES

FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler hat knapp eine Woche vor dem Fastnachtsfinale eine positive Bilanz der Kampagne 2018/2019 gezogen. „Das Finale steht zwar noch aus, doch mit unserer Kampagne der Nachhaltigkeit haben wir schon jetzt ein sichtbares und lautes Signal gesendet“, so Scheffler auf der Pressekonferenz des Großen Rates am Dienstag.

Das Unternehmen stellt bereits zum zweiten Mal nach 1998 das Prinzenpaar. Um zu zeigen, dass es nicht immer Neues braucht, haben die Tollitäten Pascal I. und Selina I. auf diversen Veranstaltungen eigens designte Roben aus Recycling-Material getragen. „Die Fastnacht gehört zur DNA von FES.“ Das haben wir gezeigt und werden es auch beim großen Umzug am Sonntag in der Frankfurt Innenstadt zeigen. 

Die schnelle Beseitigung des Abfalls nach dem Umzug am Fastnachtssonntag ist für die FES-Straßenreinigung seit je her Ehrensache. Bei keinem anderen Event im Jahr wird die Innenstadt stärker verschmutzt als beim Karnevalsumzug. Je nach Wetter und Beteiligung entstehen an diesem Tag binnen weniger Stunden zwischen 8 und 10 Tonnen Müll (2018: 9,5 t). 

Aber: Obwohl nach dem letzten Wagen noch Tausende auf Straßen und Gehwegen unterwegs sind, sieht die Innenstadt kaum zwei Stunden später schon wieder sauber aus. Dafür verantwortlich sind die FES-Betriebsstätten in Sachsenhausen und im Bahnhofsviertel. Zusammen bringen sie am Sonntag auf die Straße: 

  • 54 Mitarbeiter
  • 4 Großkehrmaschinen
  • 11 Kleinkehrmaschinen
  • 10 Kehricht-Sammelwagen
  • 1 Kleinwasserwagen
  • 2 Sperrmüllfahrzeuge
  • 1 Abrollkipper 

FES ergänzt im dritten Jahr mit Müllwagen als mobile Sperren das Sicherheitskonzept der Ordnungskräfte. Vor zwei Jahren gab es darum noch Aufsehen. Inzwischen ist das Prozedere gut eingespielt und kam auch bei diversen kleineren Veranstaltungen (z.B. dem Höchster Schlossfest) zum Einsatz. Am Sonntag sind 19 FES-Müllfahrzeuge und 27 FES-Mitarbeiter zur Absicherung eingeplant. 

Die FES-Kampagne wird im Zeichen der Straßenreinigung stehen. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Frankfurts Straßen sind ‘ne Zier, keiner macht das so wie wir.“ Anders als in den Vorjahren wird der FES-Auftrittrelativ weit vorne im Zug sein (Nummern: 57-60). Fessie wird wie immer vorneweg marschieren, direkt dahinter kommen ca. 80 Mitarbeiter. Auf dem ersten Wagen grüßen Geschäftsführer und Mitarbeiter. Auf dem zweiten und dritten verteilen Mitarbeiter Luftballons. 

Eine Eskorte der besonderen Art bekommt dann der FES-Prinzenwagen, der ja wie immer am Ende des Zuges fährt. Hinter ihm fährt und läuft quasi als allerletzte Zugnummer, wie könnte es anders sein, die FES-Straßenreinigung. Das Zeichen ist klar: „Wir sind Fastnacht, wir sind Frankfurt.“