Modellversuch wöchentliche Biosammlung verlängert

Biotonne

Die Haushalte von zehn Stadtteilen im Frankfurter Westen und Norden können sich freuen: Der vom Umweltamt der Stadt Frankfurt und der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH in den Jahren 2019 und 2020 durchgeführte Modellversuch wöchentliche Biosammlung wird um ein weiteres Jahr verlängert.

Es geht um 15.000 Biotonnen in den Stadtteilen Griesheim-Süd, Schwanheim, Sindlingen, Zeilsheim, Harheim, Frankfurter Berg, Eckenheim, Ginnheim, Dornbusch und Westend Nord. Diese werden auch im nächsten Jahr zwischen März und Oktober wöchentlich von FES geleert. Im übrigen Stadtgebiet bleibt es zunächst beim durchgängig zweiwöchentlichen Leerungsrhythmus.

Grund für die Verlängerung ist die offenkundig coronabedingte massive Zunahme der Bioabfallmengen im laufenden Jahr 2020, was einen jahresübergreifenden Vergleich erschwert. Der Versuch soll zeigen, ob sich allein durch die wöchentliche Leerung die Bioabfallmenge steigern lässt. Um Geruchsentwicklung zu vermeiden, könnten gerade in den warmen Monaten viele Bürgerinnen und Bürger ihre Speiseabfälle lieber in der wöchentlich geleerten Restmülltonnen entsorgen, so die Vermutung.

Verlängert wird entsprechend auch die Marketingkampagne von FES mit den Kernbotschaften: „Kein Plastik im Bio“ und „Mehr Bio im Bio“ (https://www.fes-bio.de).