Mehr Bio in die Biotonne

„Wer bringt den Müll runter?“ Eine Frage, die in jedem Haushalt immer mal wieder gestellt wird. Manchmal werden dazu Verantwortlichkeiten in Form fester Pläne verteilt, doch in nicht wenigen Gemeinschaften bleibt es auch immer an derselben Person hängen. Wer auch immer den Bioabfall zur Tonne bringt, freut sich jedoch garantiert über eine saubere, stabile Tüte, die bis zu ihrem Verschwinden im passenden Behältnis weder (ein-)reißt noch tropft. Dazu eignen sich am besten  Biotüten aus Zeitungen und/oder Papier. Plastik und anderes, nicht abbaubares, Material belastet  Natur und Umwelt.  

Noch wichtiger als die „Verpackung“ an sich ist natürlich der Inhalt der Biomülltüte. Mit dem Hintergrundwissen, dass die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH für die Umwandlung des Frankfurter Bioabfalls in Kompost und Energie in Form von Biogas sorgt, wird die Priorität verständlicher. Folgendes gehört in die Tonne: Obst- und Gemüseabfälle, rohe und gekochte Speisen- und Lebensmittelreste, Kaffee- und Teesatz, Filtertüten, Eierschalen, Grünschnitt und Laub sowie die o.g. Biotüten. 

Über die FES-Website findet sich unter www.fes-bio.de ein Merkblatt zum Download und/oder ausdrucken, welches alles Wissenswerte rund um die Biotonne kompakt und leicht verständlich darlegt. Im gemeinsamen Zusammenleben könnte beispielsweise die Aufgabe des Ausdruckens und sichtbaren Anbringens gut auf mehrere Schultern verteilt werden. Eine Einbeziehung der jüngeren Familienmitglieder in den Entscheidungsprozess, ob etwas in die Biotonne gehört bzw. über welche Tonne entsorgt werden soll, fördert das frühe Bewusstsein für unser Ökosystem. Dem alten Sprichwort „Lernen nicht für die Schule, sondern für das Leben“, wäre hier direkt Folge geleistet. 

Mit der Vermeidung von Plastik und anderem nicht Abbaubaren im Bioabfallbereich werden allerdings nicht nur Natur und Umwelt entlastet. Auch die Mitarbeiter/innen der RMB Rhein-Main-Biokompost,  dem Unternehmen der FES wenn es um hochwertigen Kompost geht, sind dankbar für jede sachgemäße Fuhre Bioabfall. Somit schließt sich der Kreis dann wieder, ganz gemäß des FES-Mottos: „Einer für Alle. Alle für mehr organischen Abfall.“