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Etwas weniger Silvestermüll

Zwar wieder mehr Silvestermüll als im verregneten Vorjahr, aber etwas weniger als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre: Die FES-Straßenreinigung hat bereits am Neujahrstag ganze Arbeit geleistet und geschätzt 17 Tonnen Silvestermüll in Frankfurt gesammelt und entsorgt.

Viel konzentrierte sich diesmal auf die bekannten Plätze in Alt- und Innenstadt: Mainufer, Römerberg, Alt-Sachsenhausen, Zeil, Haupt- und Konstabler Wache, sowie am Hauptbahnhof. In den Stadtteilen kamen die feuerwerkenden Massen auf einigen wenigen Plätzen zusammen, zum Beispiel auf dem Friedberger Platz im Nordend oder dem Riedbergplatz. Deutlich geringer schätzt die Straßenreinigung den Verschmutzungsgrad normaler Wohnstraßen.

Erschwert wird die Reinigung vor allem durch den anhaltenden Trend zu Batteriefeuerwerk. Die großen Verpackungen können von der Kehrmaschine nicht aufgenommen werden, sondern müssen von Hand aufgelesen werden. FES rechnet damit, dass alle auf Straßen und Plätzen zurückgebliebenen Rückstände im Laufe der nächsten Woche beseitigt sind. Einen Dank spricht FES zudem all jenen Bürgern aus, die ihren Müll nach dem Feuerwerk wieder mitgenommen und selbst entsorgt haben.

Auch die Sicherheitsaspekte von Silvester tangieren FES in zunehmendem Maße. Wie im Vorjahr hatte die Müllabfuhr in ausgewählten Siedlungen präventiv Mülltonnen geleert, um Vandalen kein brennbares Material zu bieten. Wild abgestellter Sperrmüll wurde ebenfalls gezielt abgeholt. In die Karl-Kirchner-Siedlung in Preungesheim war ein Greiferfahrzeug noch am Silvestertag im Einsatz, um mit Diesel begossene Altkleider und Lumpen abzufahren. Über abgebrannte Mülltonnen gibt es noch keine abschließenden Zahlen.