Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Müllabfuhr wird digital

Umweltamt und FES starten Pilotversuch in Bergen-Enkheim

Für mehr Transparenz und Qualitätskontrolle in der Hausmüllentsorgung starten das Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main und die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH ein neues Pilotprojekt. Von Mitte Oktober an werden zunächst in Bergen-Enkheim die Restmüll-, Papier-, Bio- und die gelbe Verpackungstonne mit je einem Chip und einem Aufkleber ausgestattet. Parallel bekommen die Abfallsammelfahrzeuge von FES Sensoren und Bordcomputer. Nach drei Monaten Testlauf ist gegebenenfalls die Ausweitung auf 315.000 Abfalltonnen im gesamten Stadtgebiet geplant.

Bei der Leerung am Fahrzeug wird künftig die auf dem Chip gespeicherte Seriennummer ausgelesen und im Bordcomputer mitsamt Uhrzeit gespeichert. Zur Orientierung für die FES-Mitarbeiter stehen auf dem Aufkleber zudem die Adresse der Liegenschaft und ein Barcode. In Kombination mit Daten in den städtischen und FES-IT-Systemen kann so künftig jedes Gefäß eindeutig einer Liegenschaft zugeordnet werden.

Umweltamt und FES erhoffen sich, die Dienstleistung der Entsorgung so besser, schneller und genauer abbilden zu können. Die Bearbeitung einzelner Beschwerden im Callcenter wird einfacher und nachvollziehbar. Das Projekt leistet somit einen Beitrag zur Gebührenstabilität.

Datenschutz hat bei alledem höchste Priorität. Personenbezogene Daten werden nicht ermittelt. Seriennummer und Barcode sind erst innerhalb der städtischen und FES-IT-Systeme verknüpft mit der Abfallart, der Gefäßgröße, dem Leerungsrhythmus sowie dem dazugehörigen Grundstück mit Straße und Hausnummer. Diese Daten sind unverändert vor unbefugtem Zugriff geschützt.