Alle für das sauberste Frankfurt

Die aktuelle Lage hat viele Frankfurter/innen in den letzten Wochen zum geruhsamen Schlendern in der Stadt bewogen. Dabei sind nicht wenigen Bürgern und Bürgerinnen die rund 1.000 zusätzlichen Mülleimer in Frankfurt mit dem grünen Aufdruck „#cleanffm“ aufgefallen.  

Neben der Freude darüber taucht oft die Frage nach dem wer hinter den, mit sogenannten „Cleanfacts“ bedruckten, Entsorgungsmöglichkeiten steckt, auf.  #cleanffm ist ein städtisches Projekt in Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern und dem Umweltdezernat, welches sich das Ziel des langfristigen  Umdenkens hinsichtlich des Abfallverhaltens der Einwohner/innen und Gäste Frankfurts gesetzt hat. 

Gleichzeitig, mit dem Aufstellen dieser humorvollen Denkanstöße, wurde auch die Anzahl der Mülleimerleerungen sowie die Reinigungstouren, insbesondere an temporär stärker frequentieren Plätzen, erhöht. Hier hat die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), als Partner der Kampagne, eigene #cleanffm Reinigungsteams installiert. Diese haben ein besonderes Auge auf die Verschmutzung der „Müll-Hotspots“. 

Doch #cleanffm ist mehr als ein vorgezeichnetes Projekt, es lebt vom Mitmachen der Menschen. Der Community-Gedanke steht im Vordergrund und zwar, nicht nur in den sozialen Medien, sondern vor allen Dingen auch im aktiven Tun. Viele Aktionen und Maßnahmen warten als Teil der Bewegung darauf, von interessierten und handelnden Bürgern/innen ausgefüllt, durchgeführt und weiter entwickelt zu werden. 

Dabei lässt sich beispielsweise  als zukünftige/r „Sauberkeitsbotschafter/in“ in den direkten Dialog mit den Passanten treten. U.a. werden Aufklärungsgespräche über Abfall sowie dessen Vermeidung geführt, Taschenaschenbecher und/oder Hundekotbeutel verteilt und Cleanups durchs Mitsammeln unterstützt. Auch ein monatlicher Stammtisch mit wechselnden Themen zum Thema Nachhaltigkeit und Sauberkeit wurde im Frühjahr 2019 ins Leben gerufen. Termine und weitere Informationen gibt es unter www.cleanffm.de/events.  

Gerade die in der jüngsten Zeit, in Folge der veränderten Rahmenbedingungen der Gastronomie, zugenommenen Einweg-Plastiken und To-Go-Verpackungen bieten viel Raum für Gespräche, Ideen und Angebote. Der genussvolle Konsum von Getränken lässt sich mit Hilfe des #MainBecher, der Frankfurter Pfandbecher der FES, erleben. Ihn stellen die Sauberkeitsbotschafter/innen zum Beispiel nicht nur vor,  auch Becherpässe werden von ihnen an bestimmten Wochenenden verschenkt.  

Ein Aufruf an alle Interessierte startet #cleanffm“ mit dem Angebot einer Mitarbeit auf Minijob-Basis. Unter smile@cleanffm.de freut sich das Team mit der Ansprechpartnerin Frau Cindy Dobler, auf viele Bewerbungen. Ganz getreu des Mottos der FES: Einer für Alle. Alle für ein saubereres Frankfurt.