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Der Winter mit Hang zum Wochenende

30.04.2018

Das Wetter schreibt die schönsten Geschichten. Das gilt auch und gerade für die abgelaufene Winterdienstsaison der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH. „Pendler konnten entspannt sein“, bilanziert Marco Feucht, Leiter Winterdienst. „Sämtliche Schneetage in Frankfurt fielen nämlich auf die Wochenenden.“

Diesmal fiel im Dezember der erste Schnee: Sieben Mal rückten die Mannschaften zu Volleinsätzen aus. Der Januar mit Temperaturspitzen von 15 Grad plus brachte dann Verschnaufpausen, bevor im Februar die Kälte die Stadt in Zangengriff nahm: Dabei konzentrierten sich die Einsätze auf Anfang und Ende des Monats. Bei Temperaturen um die null Grad und vergleichbaren Straßentemperaturen war die Gefahr von überfrierender Nässe besonders hoch.

22 Voll- und sieben Teileinsätze sowie 20 Sicherheitskontrollen sind für Frankfurt zwar nur durchschnittlich. Der Streumittelverbrauch lag mit 2325 Tonnen Salz (plus 8 Prozent), 942 Hektoliter Salzlauge (plus 87 Prozent), 468 Tonnen Split (plus 20 Prozent) und zehn Tonnen des Hundepfoten schonenden Spezialmittels „Eisfrei“ allerdings deutlich über dem des Vorjahrs. Die Erklärung dafür liefert vor allem die andauernde Gefahr überfrierender Nässe.

Winterdienst-Leiter Marco Feucht macht klar, worauf es in Frankfurt ankommt: „Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Es gilt, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, wann wir rausfahren und streuen müssen. Gerade, wenn über einen längeren Zeitraum keine Einsätze nötig sind, ist das sehr schwer. In solchen Momenten macht sich neben der Vorbereitung auch unsere langjährige Erfahrung bezahlt.“

Der März brachte nochmal fünf Volleinsätze und fünf Sicherheitskontrollen. Die letzten wurden eine Woche vor Ostern gefahren. Dann war endlich Frühling.