Navigation

Faire Rahmenbedingungen und Leistungen für die Mitarbeiter

Alle Mitarbeiter von FES sind in Deutschland beschäftigt und profitieren deshalb von den hierzulande gültigen Vorsorgepflichten und Sozialgesetzen. Mit Ausnahme der FFR gelten für alle Unternehmen Tarifverträge. Die FES GmbH unterliegt aufgrund der Gründung aus dem Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Frankfurt am Main heraus – mit einigen Sonderregelungen – dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Die Entgeltstrukturen liegen teilweise über denen der Branche. In den Bereichen Müllabfuhr und Stadtreinigung werden die Mitarbeiter zudem nach festgelegten Leistungsmerkmalen abhängig von den jeweiligen Gewerken entlohnt. Bei der FFR liegt der Mindestlohn im gewerblichen Bereich über dem gesetzlich vorgesehenen Betrag. Die wöchentliche Arbeitszeit liegt zwischen 39 und 42 Stunden, bei der FFR wird sie individuell auftragsbezogen festgelegt. Durch die Betriebsvereinbarung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden unterschiedliche Modelle geregelt, mit denen betriebliche Erfordernisse genauso wie die Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigt werden können.

 

Einführung von Lebensarbeitszeitkonten 

Die Arbeitszeitflexibilisierung ist aber nicht mehr nur auf die Wochen- oder Monatsarbeitszeit bezogen, sondern stellt zunehmend stärker auf die Lebensarbeitszeit ab. FES strebt die Einführung von Lebensarbeitszeitkonten an. Die dort eingebrachten Wertguthaben dienen ausschließlich der Verkürzung der Lebensarbeitszeit und sollen den gleitenden Übergang aus dem Erwerbsleben unterstützen. Die Arbeitnehmer können dabei Entgelte aus dem monatlichen Brutto genauso wie Teile der Jahressonderzahlung oder Vergütungen aus Zielvereinbarungen und Prämien oder Sonderzahlungen (z.B. Jubiläumsgeld) einbringen. Zudem können Zeiten aus dem Arbeitszeitkonto unter festgelegten Bedingungen und über den gesetzlichen Mindesturlaub hinausgehende angesparte Urlaubstage auf dem Konto angesammelt werden. Zur Unterstützung dieses Modells richtet FES einen „Demografiefonds“ ein und zahlt pro Mitarbeiter und Kalenderjahr einen festen Betrag ein.

 

Betriebliche Altersvorsorge

Durch die Anhebung des Rentenalters bei gleichzeitig sinkendem gesetzlichen Rentenniveau droht für viele Beschäftigte in Deutschland eine Versorgungslücke im Alter. FES bietet den Mitarbeitern zwei Formen der zusätzlichen Altersvorsorge. Zum einen zahlen Mitarbeiter der FES GmbH und des Müllheizkraftwerkes (MHKW) in die Zusatzversorgungskasse der Stadt Frankfurt am Main ein. Eine Option für alle Mitarbeiter der FES-Gruppe ist die Entgeltumwandlung. Hierbei fließt ein selbst gewählter Beitrag direkt vom Bruttogehaltsteuer- und sozialversicherungsfrei in eine Pensionskasse. Die Entgeltumwandlung kann bei einem Arbeitsplatzwechsel mitgenommen werden.

 

Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Mitbestimmungsgremien 

Das Recht der Mitarbeiter, sich gewerkschaftlich zu organisieren und Vertretungen zu bilden, wird von FES ausdrücklich gefördert. Rund ein Drittel der Mitarbeiter ist Mitglied einer Gewerkschaft. Seit 2011 ist der Betriebsrat der FES GmbH für alle Unternehmen der FES-Gruppe zuständig. Er setzt sich aus 17 Mitgliedern zusammen, darunter fünf freigestellten. Sie werden von 58 gewerkschaftlich organisierten Vertrauensleuten unterstützt. Sechs Betriebsratsmitglieder haben einen Sitz im FES-Aufsichtsrat. Eine konstruktive und offene Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat ist seit Langem in der Unternehmenskultur von FES verankert.

Die betriebliche Mitbestimmung erfolgt u. a. bei Einstellungen, Versetzungen, Ein- und Umgruppierungen und Kündigungen, Betriebs- und Rahmenvereinbarungen, Leiharbeit, Altersteilzeit sowie bei weiteren Themen wie Arbeitsbelastung und Mehrarbeit. Entsprechend der gesetzlichen Anforderungen führt der Betriebsrat Wahlen zu den Jugend-, Auszubildenden- und Schwerbehindertenvertretungen durch. Zudem bietet der Betriebsrat Beratung durch Beauftragte für Gleichstellung und Suchtfragen sowie einen Rentenberater an. Bei anstehenden betrieblichen Veränderungen informieren wir die Mitbestimmungspartner frühzeitig.

 

Ideenmanagement: Experten aus dem eigenen Unternehmen

Eine starke Einbeziehung der Mitarbeiter in den betrieblichen Verbesserungsprozess trägt zu regelmäßigen Kosteneinsparungen und anderen Verbesserungen im Betriebsablauf bei. 2012 erhielten wir 68 Vorschläge. 2013 gingen 73 Verbesserungsvorschläge von den Mitarbeitern ein, von denen fast die Hälfte realisiert werden konnten.