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Frankfurt hat einen echten Winter hinter sich

Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) zieht eine positive Bilanz der zum 31. März endenden Winterdienstsaison. Erstmals seit 2011 gab es in Frankfurt wieder einen echten Winter mit langer Frostperiode von Dezember bis Februar sowie mit Schneefällen um den Jahreswechsel und in den ersten Wochen des neuen Jahres.

Der Streumittelverbrauch liegt deshalb deutlich über dem des Vorjahres: Insgesamt wurden in der abgelaufenen Saison 2150 Tonnen Salz (plus 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr), 503 Hektoliter Salzlauge (+59 Prozent), 389 Tonnen Split (+77 Prozent) und 6685 Liter des Hundepfoten schonenden Spezialmittels „Schnee-Eisfrei“ (+25 Prozent) auf Frankfurts Straßen und Plätzen ausgebracht.

„Die guten Vorbereitungen im Vorfeld haben sich ausgezahlt. Die Straßen waren zu jeder Zeit frei. Der Verkehr konnte zu jeder Zeit ungehindert fließen“, sagt FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler.

Besondere Herausforderung und in diesem Ausmaß auch neu war das Phänomen des Industrieschnees, von dem in den westlichen Stadtteilen Unterliederbach, Höchst, Sossenheim und Rödelheim zu Beginn des neuen Jahres bis zu 15 Zentimeter pro Tag fiel.

Größter Einzeleinsatz war der 10. Januar, an dem es im gesamten Stadtgebiet schneite und der Schnee auf gefrorenem Grund auch liegenblieb. 277 Mitarbeiter und 125 Fahrzeuge waren an diesem Tag ausschließlich mit Winterdienst und Verkehrssicherung beschäftigt. Danach wurde FES von der Unfallkasse Hessen öffentlich dafür gelobt, dass an diesem Tag jeder in Frankfurt unfallfrei zur Arbeit kam.

Januar war auch insgesamt der arbeitsintensivste Monat mit 15 Volleinsätzen, fünf Teileinsätzen und neun Sicherheitskontrollen. Dazu kamen den ganzen Monat über Kontrollfahrten und Einsätze an den Brücken, auf den Anhöhen und an anderen neuralgischen Punkten. Die rund 40 Fahrer der Großstreuer waren den ganzen Januar über permanent im Zwei-Schichtbetrieb aktiv.

Arbeitsintensiv war auch der Dezember mit sieben Volleinsätzen, fünf Teileinsätzen und drei Sicherheitskontrollen. Deutlich entspannter verlief der Winter dann im Februar (1, 2, 4), während im März früher als sonst der Frühling eingeläutet werden konnte.