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FES und Fastnacht sind eins

FES lebt die Fastnacht, seit es das Unternehmen gibt – seit über 20 Jahren. In diesem Jahr aber noch mehr als sonst. Erstmals übernimmt die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH am Sonntag und Dienstag auch Sicherungsaufgaben. FES stellt für den Frankfurter Fastnachtszug acht und für den Umzug in Klaa Paris sieben Müllwagen plus Fahrer und einem Teamleiter. Die schweren Lkw werden Zufahrtswege zur Zugstrecke blockieren und so zum Schutz der Feiernden beitragen.

Grund sind die gestiegenen Sicherheitsauflagen, die die Veranstalter zu erfüllen haben. Für die Fastnachtsvereine beziehungsweise den Großen Rat allein sind diese zusätzlichen Maßnahmen nicht zu stemmen. FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler: „Ich bin froh, dass wir gegenüber den Vereinen und der Stadt auf diese Weise unsere Verbundenheit zeigen können. Wir sind Frankfurt, wir sind Fastnacht, natürlich helfen wir.“

Die FES ist – wie in den vergangenen Jahren auch – mit zwei eigenen Wagen bei den Umzügen in Frankfurt und Klaa Paris präsent. Fessie wird mitsamt seiner Eskorte vorneweg marschieren. Auf dem ersten Wagen grüßen Geschäftsführung, Bereichsleiter und Mitarbeiter die Narren am Straßenrand. Auf dem zweiten Wagen werden zwei Mitarbeiter Luftballons aufblasen und an kleine und große Narren verteilen.

Direkt hinter der letzten Zugnummer laufen rund 75 Mitarbeiter als sogenannter Zug nach dem Zug (45 in Klaa Paris). Im Gepäck haben sie vier Groß- und zwölf Kleinkehrmaschinen sowie drei Sperrmülltransporter. In Heddernheim sind es zehn Kleinkehrmaschinen und zwei Sperrmüllwagen. Sie alle beginnen ihre Arbeit unmittelbar nach den Umzügen. Das ist auch dringend nötig: Beim letzten Frankfurter Umzug wurden 9,5 Tonnen Müll eingesammelt.

Als fastnachtserprobtes Unternehmen wagt sich FES in diesem Jahr auch erstmals auf fremdes Terrain. Das Tochterunternehmen FFR sichert am Sonntag in Wiesbaden den dortigen Umzug mit Absperrgittern, Leitbaken und mobiler Beschilderung.