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Startschuss für Solarpark auf der Deponie Dreieich-Buchschlag

Heute fiel der Startschuss für die Realisierung des bisher größten Photovoltaikprojekts im Rhein-Main-Gebiet: die Unterzeichnung des Gestattungsvertrags zwischen dem Landesbetrieb Hessen-Forst, der Stadt Frankfurt am Main und der RMS Rhein-Main Solarpark GmbH, einer gemeinsamen Tochtergesellschaft der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und der Stadtwerke Dreieich GmbH, mit dem der RMS das Recht eingeräumt wird, auf der Deponie Dreieich-Buchschlag einen Solarpark zu errichten und zu betreiben.

Südlich von Frankfurt soll in den kommenden Wochen ein Solarpark mit ca. 40.000 PV-Modulen und einer Gesamtleistung von 8.100 kWP entstehen. Die geplante Stromproduktion beträgt 7.695.000 kWh jährlich. Dies entspricht dem Strombedarf von ca. 2.000 Haushalten und einer CO2-Vermeidung von etwa 5.000 Tonnen pro Jahr.

"Das Projekt ist ein gutes Beispiel für grüne Politik für die Zukunft der Region", sagte die Frankfurter Umweltdezernentin Dr. Manuela Rottmann bei der Vertragsunterzeichnung. Von der Idee bis zur Umsetzung sei es ein langer Weg gewesen, nun stehe dem Solarpark nicht mehr im Wege. Dieter Zimmer, Bürgermeister der Stradt Dreieich, lobte das Vorhaben als gelungenes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit in der Rhein-Main-Region. Der Leiter des Landesbetriebs Hessen-Forst Michael Gerst sieht den kommenden Jahren positiv entgegen:"Die beiden Partner FES und Stadtwerke Dreieich bieten die besten Voraussetzungen für eine kompetente und reinbungslose Abwicklung." Die Stadtwerke Dreieich setzen beim gemeinsamen Betreiben der Anlage mit FES auf die grüne Energie, die direkt in das Versorgungsnetz der Stadtwerke Dreieich eingespeist wird. FES betrachtet die Beteiligung an dem Solarpark als wichtigen Baustein im Rahmen der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie, die u. a. auf eine CO2-neutrale Energiebilanz ausgerichtet ist.

Alle abfall- und baurechtlichen Gehnehmigungen liegen vor. Die Aufträge zur Lieferung und Montage der PV-Module sowie der sonstigen Bestandteile der Anlage wurden erteilt. Die Arbeiten sollen bis zum 31.12.2011 abgeschlossen werden. Investiert werden rund 16 Mio. Euro, die zu 25 Prozent über eine Bürgerbeteiligung refinanziert werden sollen. Die Vermarktung dieser Anteile übernimmt die Sonneninitiative e. V. aus Marburg.

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