Auch Reste werden wiederverwertet!
Bild: Uwe Nölke

Durch die Verbrennung von Abfällen entsteht als hauptsächliches Endprodukt ein ascheähnliches Material, das als Schlacke bezeichnet wird. Die Schlacke macht ungefähr ein Viertel des Gewichtes der ursprünglich eingesetzten Abfallmengen aus und setzt sich überwiegend aus mineralischen Anteilen wie Sand, Glas, Keramik und Metallen zusammen, die vom Verbrennungsprozess unberührt bleiben. Als Bindeglied zwischen der ökologisch wichtigen Verwertung von Reststoffen aus der Siedlungsabfallentsorgung und der wirtschaftlich sinnvollen, effizienten Verwertung von Schlacken aus Hausmüllverbrennungsanlagen betreiben wir die Schlackeaufberereitungsanlage.
Deren Hauptaufgabe besteht in der Separierung der eisenhaltigen wie der nichteisenhaltigen Metallteile, um diese dem Stoffkreislauf Metall zurückzuführen.
Dabei sind neben den eisenhaltigen Schrotten, die zur Neuproduktion von Stahl verwendet werden, insbesondere die nichteisenhaltigen Metallanteile durch nennenswerte Bestandteile an Aluminium, Messing und Kupfer wirtschaftlich wertvoll.
Der Einsatz von sinnvoll aufeinander abgestimmter mechanischer Sieb- und Abscheidetechnik ermöglicht eine hohe Effizienz bei der Ausbeute an verwertbaren Bestandteilen aus Müllverbrennungsschlacken.
Die Schlacken aus den vier im Rhein-Main-Gebiet betriebenen Verbrennungsanlagen (Frankfurt, Mainz, Offenbach, Darmstadt) und der Anlage in Mannheim werden hier aufbereitet.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Inbetriebnahme: |
Mai 2000 |
| Umbau und Optimierung Metallausbeute: | Februar 2005 |
| Jahreskapazität (Einschichtbetrieb): | 350.000 Tonnen |
| Sortierleistung: | 127 Tonnen pro Stunde |
| Anzahl Mitarbeiter: | 12 im Zweischichtbetrieb |