
Das Schadstoffzwischenlager dient zur vorübergehenden sicheren und fachgerechten Zwischenlagerung von schadstoffhaltigen Sonderabfällen. Diese Abfallarten fallen bei privaten Haushaltungen und Gewerbebetrieben an und werden im Rahmen der Schadstoffsammlung durch die FES erfasst. Diese Stoffe sind in der Regel brennbar, explosiv, stark ätzend und/oder giftig. Sie werden vor der Einlagerung in speziellen, auslaufsicheren Gefahrgutbehältern, wie Fässern und Kleincontainern, verpackt.
Im Zwischenlager werden transportgerechte Einheiten der chemisch verschiedenen Stoffgruppen vor ihrer eigentlichen Entsorgung zusammengefasst und anschließend zu den entsprechenden Sonderabfallentsorgungsanlagen angesteuert.
Die Sicherheitseinrichtungen entsprechen dem Stand der Technik. Eingeplant und bautechnisch realisiert wurden die Gefahren von Großbränden, Leckagen und sonstigen Störfällen der letzten Jahre in Chemieanlagen und Industrieparks. Die Zwischenlagerhalle ist komplett mit einer Brand- und Einbruchmeldeanlage ausgerüstet, die rund um die Uhr auf die Sicherheitsdienste aufgeschaltet ist. Für Entstehungsbrände ist eine automatisch auslösende Kohlensäure-Löschanlage installiert. Der gesamte Hallenboden ist als auslaufsichere Bodenwanne ausgebildet. Die Entwässerung des gesamten Grundstücks erfolgt nach den neuesten Richtlinien über ein Löschwasserrückhaltebecken.
| Technische Details | |
|---|---|
| Genehmigung: | 1989 Planfeststellungsbeschluss, 1996 Überleitung in das Bundes-Immissionsschutzgesetz |
| Grundstücksfläche: | 802 m² |
| Hallenfläche: | 429 m² |
| Kapazität: | ca. 300 t pro Jahr |
| Anzahl der Mitarbeiter: | 11 |